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Eine Reise in den Frühling: Kanarische Inseln

Es gibt eine Zahl, die besonders oft im Alltag vorkommt und deshalb einen positiven, ja fast magischen Charakter hat. Das ist die Zahl „7“. Es gibt die Sieben Zwerge, sieben Wochentage, sieben Weltwunder, das siebte verflixte Jahr und auch 7 Kanarische Inseln. Sie heißen: Gran Canaria, Lanzarote, Teneriffa, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro.

Politisch gehören sie noch mit zu Spanien, geographisch und klimatisch sind sie aber eher Afrika zuzuordnen. Die Kanaren sind die besten Reisetipps fürs Frühjahr, denn sie liegen mitten im milden Atlantischen Ozean vor der Nordwestküste Marokkos und sind in 3 Flugstunden ganz bequem von Deutschland aus zu erreichen. Jede dieser sieben Inseln hat etwas ganz besonderes:

Gran Canaria

Gran Canaria ist zwar nicht die größte, wohl aber die bekannteste und beliebteste Insel der Kanaren. Aufgrund ihrer sehr abwechslungsreichen Landschaft, Flora und Fauna, wird sie auch als Miniaturkontinent bezeichnet. Ihre Hauptstadt Las Palmas ist gleichzeitig die größte Stadt der Kanarischen Inseln und Hauptlandeflughafen für Tausende von Touristen. Außerdem ist sie berühmt für ihr ausschweifendes Nachtleben, ihren romantischen Hafen und ihre beeindruckende Architektur aus der Renaissance und dem Klassizismus. Die gesamte Insel ist touristisch gut erschlossen, bietet aber immer noch genügend Rückzugsorte für Individualreisende und einen Gran Canaria Urlaub.

Teneriffa

Teneriffa ist die größte Insel der Kanaren. Ihre Hauptstadt ist Sante Cruz. In der Mitte der Insel ragt das höchste Vulkanmassiv der Kanaren aus dem Meer. Der Pico del Teide ist mit 3718 Metern auch gleichzeitig der höchste Berg Spaniens. An seinem Fuße erstrecken sich fruchtbare Landschaften und herrliche Strände. Die Insel ist touristisch gut erschlossen

Lanzarote

Lanzarote ist die nördlichste und wohl bizarrste Insel der 7 Kanaren. Was die anderen Kanaren verbergen können, ist auf Lanzarote offensichtlich. Die Kanaren bestehen alle aus Vulkangestein. Der letzte größere Ausbruch liegt übrigens fast 200 Jahre zurück. Doch hier sieht man dies nicht nur an den Berggipfeln, sondern auch an den Stränden, die mit ihrem dunklen, teilweise schwarzen Sand einen ganz besonders schönen Anblick bieten. Ihre Hauptstadt Arrecife.

Fuerteventura

Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel der Kanaren. Ihre Hauptstadt Puerto del Rosario ist weit weniger bekannt und touristisch erschlossen als Palma oder Arrecife. Hier befindet sich zwar der Inselflughafen, doch eigentlicher Anlaufpunkt für die Touristen ist die Gemeinde Antigua. Hier befinden sich auch der älteste und sehenswerteste Ort der Insel und die meisten Sehenswürdigkeiten. Auch hier gibt es schöne Strände aus schwarzem vulkanischem Sand.

La Palma, La Gomera, El Hierro

Die drei kleinsten Inseln der Kanaren sind ideal für Individualreisende. Schon die Anreise könnte etwas abenteuerlich werden, denn diese 3 Kanaren besitzen keinen eigenen Flughafen und sind nur mit dem Schiff zu erreichen. Dafür wird man von einer relativ unberührten Natur und einer fast unverdorbenen Kultur und Tradition belohnt.

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